immer mehr zu purer Begeisterung. Ich übte täglich, vor der Schule auf einem Übungspad und nachmittags am Kit.

Den Rest der Zeit verbrachte ich damit, auf Youtube meinen Idolen zuzusehen.

Nach über 10 Jahren beschloß ich, es sei an der Zeit, den Lehrer einmal zu wechseln. In den folgenden Jahren bis heute war ich bei immer unterschiedlichen Lehrern für sehr viel kürzere Zeiträume. Ich hatte gemerkt, dass unterschiedliche Menschen auch unterschiedliche Punkte ansprechen, andere Erfahrungen gemacht hatten und nach unterschiedlichen Ansätzen unterrichten, und davon versprach ich mir einen großen Lerneffekt.

In meinem letzten Jahr vor Abschluss des Gymnasiums beschloss ich zudem, mich als Musiker allgemein weiterentwickeln zu wollen, und nahm Klavierunterricht. Leider musste ich diesen aufgrund meines Ausbildungsbeginns beenden, bevor mir auch nur die Grundlagen richtig begreiflich geworden waren. Dennoch hatte das Schlagzeug für mich die oberste Priorität behalten.

Es geschah auch in dieser Zeit, dass ich beschloß, mein Glück, was das Spiel zusammen mit anderen Musikern anging, stärker selbst in die Hand zu nehmen. Während meiner bisherigen Laufbahn als Schlagzeuger hatte ich durchaus schon mit vielen Musikern spielen dürfen:

Mit etwa 16 Jahren hatten ich und meine engsten Freunde eine Schülerband. Wir nannten uns "Zero Admission". Obwohl niemand so richtig mit dem Namen zufrieden war, schrieben wir einige Songs und machten so unser Ding, bis die Angelegenheit langsam einschlief. Weiterhin hatte ich in der Bigband meiner Schule mitgespielt, eine (Gruppen-) Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. Zuletzt bin ich Teil einer dreiköpfigen Coverband, die sich leider ebenfalls mit der Namensfindung schwertut. Trotzdem suchte ich nach einem langfristigem Projekt, dessen Mitglieder mit Ernsthaftigkeit und einem gewissen (gesunden) Ehrgeiz bei der Sache waren.

Mit ehrlich gesagt geringen Erwartungen schrieb ich eine Kontaktanzeige auf einem Musikerforum, doch siehe da, bald schon antwortete mir Horst.

Ich bin gespannt, was die Zukunft für roughiness bereithält, und freue mich sehr, meinen Teil dazu beitragen zu dürfen. Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch einmal bei meiner Familie bedanken. Sie hat mich stets unterstützt, und mir das Ergreifen dieses lautstarken Hobbys überhaupt erst ermöglicht.

Moin Moin! Mein Name ist Jannes Sölter, meines Zeichens Schlagzeuger aus Leidenschaft. Bei roughiness kümmere ich mich darum, dass die melodischen und harmonischen Ergüsse meiner Mitmusiker von einem soliden Beat getragen werden.

Mit dem Schlagzeugspiel begann ich schon früh, nämlich in meinem fünften Lebensjahr. Nachdem meine kindlichen Ohren auf einer Hochzeit die Lautstärke der anwesenden Band, insbesondere des Drummers, nicht mehr ausgehalten hatten, beschloss ich, in Zukunft selbst der Störenfried zu sein. Frei nach dem Motto "Wenn du sie nicht schlagen kannst, dann schließe dich ihnen an!".

Eigentlich bemerkenswert, dass es nie Probleme mit den Nachbarn gab. Jedenfalls bekam ich zum fünften Geburtstag eine Probestunde Schlagzeugunterricht geschenkt.

Nicht zuletzt durch die Fähigkeit meines damaligen Lehrers, gerade junge Schüler zu motivieren, blieb ich an diesem neuen Hobby hängen. Während zahlreiche meiner Mitschüler voller Tatendrang angefangen hatten, dann aber im Laufe der Jahre doch das Handtuch warfen, wurde meine anfängliche Verhaltenheit, gerade was das Üben zuhause anging,

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